Dekra-Siegel bescheinigt Fahrdiensten im Land hohe Qualität
Konstanz. „Ihre Fahrzeuge sind sicher, ihre Betriebsabläufe optimal und die Fahrer sind sehr gut auf die Fahrgäste eingestellt“: Diese Beurteilung bekam der Fahrdienst der Malteser Geschäftsstelle Konstanz nach einem aufwendigen Prüfverfahren schriftlich. Betriebsorganisation und Ausbildung der rund 40 Mitarbeiter waren unter anderem Gegenstand der Prüfung, der sich die Malteser freiwillig unterzogen. Auch der Fuhrpark, der bei den Konstanzern Kleinbusse und Autos umfasst, wurde begutachtet.
Als dem ersten sozialunternehmerischen Dienstleister im Bodenseeraum überreichte Michael Hoffmann, Leiter der Dekra -Niederlassung Singen, dem Malteser Hilfsdienst das Qualitätssiegel „Sichere Beförderung von Menschen mit Behinderungen“. Die Malteser sind in Konstanz im Landkreis unter anderem im Fahrdienst aktiv. Dass es ihnen mit dem Zertifikat gelungen ist, ihren hohen Qualitätsstandard durch einen externen Prüfer dokumentieren zu lassen, freut Jürgen Raupp, den Geschäftsführer des Bezirks Bodensee, besonders.
Dekra-Mitarbeiter nahmen die Konstanzer Dienststelle in Sachen Fahrdienstplanung, Fahrerauswahl, Aus- und Weiterbildung der Fahrer, Arbeitssicherheit und Ausstattung der Fahrzeuge, Wartung und Instandsetzung sowie Einhaltung gesetzlicher Prüffristen unter die Lupe. Sie beurteilten auch die Einhaltung rechtlicher Vorgaben hinsichtlich Sozialversicherung und Personenbeförderung. Michael Hoffmann bestätigt: „Nicht jeder, der die Zertifizierung anstrebt, bekommt sie auch. Die Malteser Fahrdienste gehören bundesweit zu den Ersten, die sich diesem Prüfungsverfahren stellten.“
Vor allem kommunale und öffentliche Einrichtungen wie Werkstätten und Schulen beauftragen die Malteser mit der Personenbeförderung, die freundliche und hoch motivierte Mitarbeiter ausführen. „Bevor sie aber Behinderte und Kinder befördern dürfen, müssen sie sich einer umfangreichen Schulung unterziehen“, betont Raupp. Dabei werde nicht nur erklärt, wie ein Rollstuhl fachgerecht im Fahrzeug befestigt wird, sondern auch, wie mit kranken, alten oder behinderten Menschen umzugehen sei. Es gehe den Maltesern nicht nur um die Technik, sondern auch darum, die Mitarbeiter für dieses Thema zu sensibilisieren, so der Geschäftsführer.
Auch gehören Regelungen zur Erreichbarkeit und ein schneller Informationsfluss bei Betriebsstörungen oder Notfällen dazu. Hierfür liegen in der Zentrale verschiedene Verfahrensanweisungen für Notfälle und unerwartete Schwierigkeiten bereit. So wird immer gewährleistet, dass eine hohe Qualität des Malteser Fahrdienstes erreicht wird.
Alle Fahrdienste der Malteser in Baden-Württemberg arbeiten nach dem Qualitätsmanagement-Standard und werden im Jahr 2010 von der Dekra zertifiziert.
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